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Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze - Ein Appell der Landesregierung gemeinsam aktiv für ein friedliches und respektvolles Miteinander ohne Hass und Hetze und für die Demokratie einzutreten.

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Das Jugendforum


Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

Aktivitäten des Jugendforums

 

Aktuelles Projekt:

Jugend im Dialog

 

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Kistengärten essbares Bad Sobernheim

Nach dem Vorbild des „Urban Gardenings“ möchten die Initiator*innen Kindern und Jugendlichen, die ein Interesse daran haben, eigene gärtnerische Erfahrungen zu machen, als niedrigschwelliges Angebot das Gärtnern in selbst gebauten, kleinen Hochbeeten (Kistengärten) ermöglichen.

Angesprochen sollen alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren werden, erste Zielgruppe sind die zur offenen Kindergruppe und zum Café International kommenden Kinder und Jugendlichen, von denen zur Zeit ca. die Hälfte Kinder mit Migrationshintergrund oder Geflüchtete sind.

Projektträger

Jugendbüro der ev. Kirchengemeinde Bad Sobernheim
Kirchstraße 9
55566 Bad Sobernheim

06751 950043
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://kgm-sobernheim.de

Ziele, Inhalte und Konzept

 

In kleinen Arbeitsteams (2-3 Personen) sollen die Kisten aus Brettern gebaut werden, mit Erde befüllt und im Frühling dann mit allerlei verschiedenen Nutzpflanzen bepflanzt werden. Die Auswahl der Planzen sollen die jungen GärtnerInnen nach eigenen Vorlieben in ihren jeweiligen Kisten-Teams treffen. Dabei wird von der Projektleitung Hilfestellung durch Vermittlung von erstem gärtnerischem Fachwissen und Thematisierung von unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten gegeben.

Durch die Übernahme von Verantwortung und Beschäftigung mit den eigenen kleinen Gärten soll das Interess der Kinder und Jugendlichen an den Themen Umwelt, Naturschutz, Ernährung und kulturelle Vielfalt geweckt werden und interkultureller Austausch beim gemeinsamen Gärtnern gefördert werden. Die Ernteerträge sollen die Jugendlichen direkt essen oder in gemeinsamen Kochaktionen verwerten können.

Da die Kistengärten auch mobil einsetzbar sind, können die entstandenen Gärtchen zu bestimmten Aktionen auch im öffentlichen Raum aufgestellt werden, so z.B. beim Gemeindefest, kirchlichen Veranstaltungen oder zur Vorstellung des Projektes an Schulen.
Auch die Familien der „KistengärtnerInnen“ sollen in das Projekt einbezogen werden, so kann z.B. ein gemeinsames Erntefest gefeiert  oder Blumen aus den Gärten zu bestimmten Anlässen an Familienangehörige verschenkt werden.

Ein solches gemeinsames Projekt fördert die Bindung der Jugendlichen an die entstehende Gruppe, Arbeiten im Team wird eingeübt, z.B. bei gegenseitiger Übernahme von Gieß- und Pflegediensten, Absprache und gegenseitiges Lehren und Lernen und gemeinsame Erfahrungen und fördert somit die Integration von Kindern, die bisher etwa durch sprachliche Barrieren nicht viel miteinander anfangen konnten.

Die Gestaltung des gemeinsam genutzten Lebensraumes durch ein eigenes Projekt soll Kindern und Jugendlichen Zugehörigkeit vermitteln und die Erfahrung von eigenen Mitgestaltungsmöglichkeiten in der Gesellschaft.

Umsetzung

In 2-er Teams konnten alle Interessierten je eine eigene Kiste bauen, und unter fachlicher Anleitung und Beratung mit Erde befüllen und nach eigenen Vorlieben bepflanzen.

Auf diese Weise sind 24 unterschiedliche Kistengärten entstanden, daran waren 50 Kinder und Jugendliche mit eigenen Kisten regelmäßig beteiligt. Dazu kamen in betreuender und beobachtender Funktion ca. 10 jugendliche Ehrenamtliche.

Jede Woche haben die Kinder und Jugendlichen ab Mai ihre Gärten gegossen, bestaunt, beobachtet, mit Fotos dokumentiert und reifes Gemüse geerntet und verzehrt. Viele Kinder haben ihre Ernteerzeugnisse stolz mit nachhause genommen, um sie dort vorzuzeigen.

Für die Gewinnung des Regenwassers wurde ein Regenwassersammler am Fallrohr des Kirchendaches angebracht, die GärtnerInnen haben deshalb immer gespannt auf Regen gewartet und dadurch viel über Bewässerung, Klima, Trockenheit, Klimawandel usw. diskutiert und gelernt.

Im Sommer konnten auch gemeinsam Salate und Gemüseteller aus den geernteten Garten-Produkten bereitet und verzehrt werden.

An den Tagen, an denen Eltern, Freunde oder sonstige Angehörige zum Gemeindehaus gekommen sind (zum  Café International, Abholen der Kinder nach Kindergruppe, Gemeindefest,.. ) haben die Kinder stolz ihre jeweiligen Gärten präsentiert und die Ernte geteilt.

Sortenvielvalt und „Gäste“ (Insekten in den Gärtchen) waren interessante Themen. Auch Eigenverantwortung für die Gärten (manche Pflanzen sind vertrocknet) und gemeinsames Organisieren der Gießdienste wurden wichtige Themen.

 

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“
Logo des Bundesprogramms, linke Hälfte Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendLogo des Bundesprogramms, rechte Hälfte mit buntem Schriftzug Demokratie leben. Mit Ausrufezeichen.

Inhaltliche Grundlagen

Eine erfolgreiche Förderperiode von 2015 bis 2019 liegt hinter der Partnerschaft für Demokratie Bad Kreuznach. Aus diesem Anlass stellte Günter Kistner für die lokalen Koordinierungs- und Fachstelle die Arbeit der vergangenen 5 Jahre im Kreisjugendhilfeausschuss vor.

Präsentation 5 Jahre „Demokratie leben!“