„Sehr geehrte Damen und Herren und äh…“

Unsere Sprache stößt schnell an Grenzen, wenn wir Menschen ansprechen möchten, die nicht in das bei uns vorherrschende 'binäre Geschlechtersystem', welches nur das männliche und das weibliche Geschlecht kennt, passen. Nicht-binäre Personen werden bereits in der Anrede häufig nicht berücksichtigt. Auch scheint die Nutzung von Gendersternchen, Doppelpunkt und Co. oft ganz schön kompliziert.

Trotzdem ist eine inklusive Sprache im Sinne der Gerechtigkeit unverzichtbar. Und in der Praxis manchmal gar nicht so kompliziert, wie wir zunächst meinen.

Der Workshop gibt eine Einführung in gendersensible Sprache und vermittelt Wege zum sprachlichen Umgang mit Vielfalt. Ziel ist die Entwicklung einer sicheren Haltung, die Fehler erlaubt und Weiterentwicklung ermöglicht. Der Workshop richtet sich an Menschen, die keine oder wenig Vorkenntnisse im Bereich geschlechtersensibler Sprache haben.

Dir ist bei der Arbeit, im Verein oder in der Freizeit ein Text begegnet, bei dem eine geschlechtergerechtere Überarbeitung lohnen würde? Dann schick ihn gerne bis zum 25. April an die Anmeldungsmailadresse! Gemeinsam wollen wir im Workshop alternative Formulierungen erarbeiten.

Der Workshop wird organisiert vom Bund Deutscher Pfadfinder_innen Landesverband RLP, von „Wir - Flüchtlinge aktiver“ (Pfarramt für ‎Ausländerarbeit Bad Kreuznach) und von der Evangelischen Jugend An Nahe und Glan. ‎Die Veranstaltung findet als Teil der Bildungs-Reihe „Zukunft retten“ statt und wird im Rahmen des ‎Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.